Ein Arbeitsunfall, Berufsunfall oder Betriebsunfall ist heutzutage in Betrieben leider üblich, obgleich es zahlreiche Optionen gibt, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu optimieren. Per Definition ist ein Arbeitsunfall eine Gesundheitsschädigung, die am Arbeitsplatz stattfand.

Gesetze rund ums Thema Arbeitssicherheit

Um die Gefährdung der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz zu minimieren, gibt es eine Reihe an Gesetzeswerken, die zu mehr Sicherheit im Betrieb beitragen sollen.

sind entsprechende Regelungen festgehalten.

Welche praktischen Maßnahmen es gibt, um für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz zu sorgen, zeigen die folgenden Punkte:

 

  • 1. Das Tragen von Arbeitskleidung, Schutzausrüstung
    Abbildung 1: Zum Job passende Arbeitskleidung ist das A und O im Beruf sowie beim Thema Sicherheit am Arbeitsplatz.
    Abbildung 1: Zum Job passende Arbeitskleidung ist das A und O im Beruf sowie beim Thema Sicherheit am Arbeitsplatz.

    oder für die jeweilige Branche relevanten Outfits hat mit Blick auf die Sicherheit am Arbeitsplatz oberste Priorität. Bequeme und sichere Arbeitskleidung ist dabei heute längst nicht mehr auf den ersten Blick erkennbar. Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass Richtlinien vorgegeben werden, die bei der Ausrüstung mit Arbeitskleidung eingehalten werden. Diese kann entweder durch den Betrieb geordert und bestellt werden und – auch mit Blick auf die Außenwirkung – sogar mit Firmenlogo etc. versehen werden. An dieser Stelle ist die Grenze zwischen funktionaler Schutzbekleidung und Markenbildung fließend. Auch gibt es die Option als Unternehmen Rahmenverträge mit einem Dienstleister zu schließen, bei dem die Mitarbeiter dann selbst einkaufen und die Rechnung einreichen können.

 

  • 2. Das Verfassen von Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften, das Aushändigen dieser Regularien und die regelmäßige Wiederholung und wenn nötig sogar Anpassung dieser Vorschriften ist ein weiterer Punkt. In großen Werken wird häufig sogar im Eingangsbereich eine kleine Sicherheitsunterweisung durchgeführt. Das ist vor allem dann eine sinnvolle Verfahrensweise, wenn Unternehmensfremde regelmäßig den Betrieb passieren.

 

  • 3. Notfallnummern sollte jeder Mitarbeiter – ebenso wie die korrekte Firmenbezeichnung – auswendig können. Zusätzlich können diese auch an prominenten Stellen im Betrieb ausgehängt werden. Darüber hinaus ist die Ernennung und Ausbildung von Sicherheitsbeauftragten sowie Erste-Hilfe-Leistenden eine sinnvolle Einrichtung, um – im Falle eines Arbeitsunfalls – schnell handeln zu können. Tipp: Gerade in Industriebetrieben haben regionale Rettungskräfte wie etwa Ortsfeuerwehren ein großes Interesse daran, zu Übungszwecken das Firmengelände zu erkunden. Nur wer weiß, welche Kniffe es im Ernstfall zu beachten gilt, kann unnötige Verzögerungen verhindern.

 

  • 4. Der Blick auf das eigene Wohlbefinden
    Abbildung 2: Wie frisches Obst für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz sorgen kann, ist auf den Blick sicher unverständlich. Doch auf den zweiten wird klar: Es geht auch darum, für einen wachen Geist der Mitarbeiter zu sorgen, um Unfälle zu vermeiden.
    Abbildung 2: Wie frisches Obst für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz sorgen kann, ist auf den Blick sicher unverständlich. Doch auf den zweiten wird klar: Es geht auch darum, für einen wachen Geist der Mitarbeiter zu sorgen, um Unfälle zu vermeiden.

    ist übrigens mindestens genauso wichtig. Deswegen sollte jeder Mitarbeiter sich an Pausen- und Arbeitszeiten halten. Eine weitere Möglichkeit, um sich um die Mitarbeiter im Betrieb präventiv zu kümmern, ist das Angebot gemeinsamer sportlicher Aktivität sowie das Angebot von kostenlosem Mineralwasser und Obst. Nur wer gesund und fit ist, kann auch konzentriert arbeiten. So werden letztlich Arbeitsunfälle verhindert.

 

  • 5. Um Schwachstellen im Betrieb überhaupt erst erkennen zu können, ist es sinnvoll und wichtig, physische und psychische Belastungen gleichermaßen zu kennen. Vor allem die zweite Komponente wird nämlich häufig unterschätzt, obgleich die psychische Belastung am Arbeitsplatz deutlich zunimmt und hier sogar die Rede von der Ausbeutung von Praktikanten Nur durch die Beleuchtung beider Seiten können Fehlgestaltungen am Arbeitsplatz deutlich werden. Vor dem Hintergrund, dass gerade psychische Belastungen meist zu langwierigen Ausfällen führen, ist diese Komponente nicht zu unterschätzen.

Sicherheit am Arbeitsplatz heißt präventiv tätig zu werden

Um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gut wie möglich zu gewährleisten, ist es wichtig, die Risiken zu kennen und proaktiv bzw. präventiv tätig zu werden. Dieses einfache Beispiel erklärt diesen Faktor sehr anschaulich: Es geht nicht darum, ein Geländer anzubringen, wenn jemand heruntergefallen ist. Es geht darum, im Vorfeld an eine Absturzsicherung zu denken.

 

Abbildung 1: pixabay.com © voltamax (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © Photo-Mix (CC0 Public Domain)