Ihr sucht ein neues Dach über dem Kopf? Hier kommen einige Faktoren, die ihr auf der Suche nach dem ultimativen WG-Zimmer beachten solltet.

Darauf kommt es bei der Suche nach dem perfekten WG-Zimmer an
Das müsst ihr bei der WG-Suche beachten (Foto: © Ivan Kruk – stock.adobe.com)

Vor allem zum Beginn des Uni-Semesters suchen Jahr für Jahr tausende Schweizer Studenten ein neues Dach über dem Kopf – sei es, weil sie keine Lust mehr auf die Pendelei haben, endlich bei den Eltern raus wollen oder sich schlichtweg einsam in einer eigenen Wohnung fühlen. Die meisten Studis zieht es dann in eine WG, in der sie nicht nur Kosten sparen, sondern auch jede Menge Spass mit ihren Mitbewohnern haben. Weil sich die WG-Suche jedoch nicht immer ganz so leicht gestaltet, haben wir nachfolgend einige Tipps für euch zusammengestellt.

#1: Wo starte ich die WG-Suche? 

Die wohl am weitesten verbreitete Methode der WG-Suche ist das Durchstöbern von Angeboten auf Online-Portalen wie wgzimmer.ch oder wg-gesucht.de. Auf diesen Portalen lässt sich auf einen Blick sehen, welche neuen Angebote es in eurem Wunschstadtteil gibt, wie viele Mitbewohner euch erwarten und was die Bude kosten soll. Interessiert ihr euch näher für eine der inserierten WGs, könnt ihr dem Freitext detaillierte Angaben zum WG-Leben und zur Lage der Wohnung entnehmen. Häufig lohnt es sich, diese Texte äusserst aufmerksam durchzulesen und unmittelbar danach zu entscheiden, ob die Wohnung für euch passend sein könnte.

#2: Yeah, ich bin in der engeren Auswahl! 

Für eure Wohnungsbesichtigungen solltet ihr euch unbedingt Zeit nehmen. Zwar werden viele WG-Castings oft und gerne im 10-Minuten-Takt veranstaltet, weil es so viele Interessenten gibt. Einige Wohngemeinschaften nehmen sich hingegen endlos Zeit, um euch als potenziellen Mitbewohner richtig kennenzulernen. Und nichts ist dann blöder, als früher abhauen zu müssen, weil die nächste Besichtigung ruft.

#3: Schraubt eure Ansprüche runter! 

Klar müsst ihr euch in eurer neuen WG wohlfühlen. Luxuriöse Dinge wie ein Balkon, Gartenmitbenutzung, ein Velo-Schuppen oder ein eigener Auto-Stellplatz sollten trotzdem erst mal nebensächlich sein – insbesondere dann, wenn das Budget begrenzt ist. Eine sehr wichtige Rolle sollte allerdings die Lage der Bude spielen, schliesslich müsst ihr von dort täglich verschiedene Ziele wie Uni, Supermarkt, Nebenjob und Co. erreichen können.

#4: Mitbewohner sind so eine Sache 

Steckt in der netten Kommilitonin vielleicht ein Putz-Muffel? Entwickelt sich der Freund eines Freundes möglicherweise zu einer Nervensäge, die 24/7 lautstark Musik hört? Nicht jede Freundschaft hält einem dauerhaften Zusammenleben stand, weswegen es durchaus von Vorteil sein kann, mit wildfremden Menschen zusammenzuziehen. Die könnt ihr nämlich höflich darauf hinweisen, dass der Geschirrberg in der Küche langsam, aber sicher monströse Ausmasse annimmt, ohne dass sie es persönlich nehmen.

#5: Die Geschlechterfrage 

Viele Wohngemeinschaften sind froh über die gemischtgeschlechtliche Konstellation, schliesslich ist dies die Grundvoraussetzung für eine harmonische Stimmung in der WG. Andere hingegen sind froh, nur unter Frauen oder Männern zu sein. Am wichtigsten ist jedoch, dass ihr euch sympathisch seid – ganz unabhängig vom Geschlecht. Denn Fakt ist: Ihr müsst euren Mitbewohnern Tag für Tag begegnen und seid Tag für Tag mit deren dreckigem Geschirr und deren Haaren im Duschabfluss konfrontiert.

#6: WG-Plan – ja oder nein?

Eine Haushaltskasse hat sich in zahlreichen WGs bewährt, denn es müssen ja nicht unbedingt fünf verschiedene Waschmittel neben der Waschmaschine stehen und auch nicht drei Flaschen Öl neben dem Herd. Beim kleinen Studenten-Geldbeutel hört die Freundschaft für viele auf und deswegen ist es wichtig, klare Regelungen in puncto Essen und Putzen zu etablieren, an die sich jeder Mitbewohner zu halten hat. 

Mit Material von unicum.de