Smart, modern und innovativ: Das Institut für Technische Thermodynamik kreiert Fortbewegungsmittel, die stets den Puls der Zeit treffen.

Technologie und Innovation in hypermodernen Fortbewegungsmitteln vom Institut für Technische Thermodynamik
Das Institut für Technische Thermodynamik präsentiert mit dem emissionsfreien Passagierflugzeug modernste Technologie (Screenshot via: dlr.de)

Technologie ist in der heutigen Zeit ein Thema, das kaum noch aus dem Alltag wegzudenken ist. Ein Unternehmen, das stets am Puls der Zeit arbeitet und so ganz genau die aktuellen Bedürfnisse der digitalen Gesellschaft abdeckt, ist das Institut für Technische Thermodynamik am Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Dieses verschafft sich Ruhm und Ehre durch innovative Entwicklungen, von denen sich einige etablierte Unternehmen eine dicke Scheibe abschneiden könnten. Die neueste geniale Errungenschaft: Das erste Passagierflugzeug, das allein durch Wasserstoff betrieben wird und sich so komplett emissionsfrei fortbewegt.

Flugzeugtechnologie setzt auf null Schadstoffe für eine saubere Umwelt

Der erste offizielle Flug von Antares DLR H2 fand in Stuttgart statt und dauerte rund 15 Minuten. Die Besonderheit an der Maschine: Sie wandelt Wasserstoff in elektrische Energie um und kann sich so in der Luft halten. Ferner fliegt das Flugzeug, ohne die Luft auch nur ansatzweise zu verschmutzen – das einzige Abfallprodukt der Maschine ist Wasser. Während des Starts greift das Flugzeug auf Lithium-Batterien zurück und kann eine maximale Geschwindigkeit von etwa 200 Kilometern pro Stunde erreichen. Die Entwickler vom Institut für Technische Thermodynamik erhoffen sich, dass deren Technologie so gut ankommt, dass zukünftig auch etablierte Flugzeugbauer Maschinen entwickeln, die ohne Schadstoffe auskommen.

Bei einer Spannweite von knapp 22 Metern, finden in der Maschine, die emissionsfrei durch die Lüfte gleitet, vier Passagiere Platz. Durch den vergleichsweise kleinen Motor, kann das Flugzeug zwar nur maximal 1’500 Kilometer weit fliegen, ein Vorreiter für einen umweltfreundlichen Flugverkehr ist es dennoch. Daumen hoch!

Seit 2009 forschen die Wissenschaftler am Institut für Technische Thermodynamik und entwickeln das Antares-Projekt kontinuierlich weiter. Einen kleinen Einblick gibt es hier:

 

Mit Material von facebook.com, dlr.de