Viele Freunde, tolle Partys und jede Menge Ferien: Wir alle haben Erwartungen an unser Studium. Leider fühlt sich der Boden der Tatsachen ganz anders an.

Studium: Erwartungen vs. Realität
Studium: Herzlich willkommen auf dem Boden der Tatsachen (Foto: © Monkey Business / Dollar Photo Club)

Filme wie American Pie oder 22 Jump Street gaukeln uns immer wieder vor, wie toll ein Studium sein kann. Die Protagonisten gehen auf wilde Partys, haben ständig Ferien und treffen in der Uni Freunde fürs Leben. Dass das Studentenleben aber hierzulande anders aussieht als in unseren Träumen, ist vielen nicht bewusst. Hier kommen sieben Dinge, die sich wohl die meisten Studis ein bisschen anders vorgestellt haben:

#1: Freunde

Viele Studienanfänger glauben, dass sie in der Orientierungswoche ihre allerbesten Freunde finden – also solche, mit denen sie den Rest ihres Lebens verbringen und noch im Altersheim chillen. In der Realität sieht dies allerdings meist etwas anders aus: Oberflächliche Bekanntschaften, so weit das Auge reicht. Richtig gute Freunde finden viele Studis wenn überhaupt erst nach sehr langer Zeit.

#2: Partys

Beerpong und Flunkyball in der Studentenverbindung nebenan? Wir müssen euch enttäuschen: Das gibt es nur in den USA, nicht aber hierzulande. Auf dem Boden der Tatsachen klingeln wutschnaubende Nachbarn, denen die Musik zu laut ist. Und so oder so – richtig Bock auf Party haben die Kommilitonen aus der Geisteswissenschaft eh nicht…

#3: Sex

Dass jeder an der Uni Bock auf flüchtige Bettgeschichten hat, ist ebenfalls ein Mythos, den US-Filme immer wieder kommunizieren. Jeden Tag in einem anderen Bett aufzuwachen, bleibt für die meisten Studis ein Traum, der im realen Leben eher selten erfüllt wird. Und seien wir mal ehrlich, so traumhaft ist das nun auch wieder nicht.

#4: Ferien

Dass die Hochschulen den Zeitraum zwischen zwei Semestern vorlesungsfreie Zeit und nicht Ferien nennen, hat durchaus einen Grund: Ihr müsst euch trotzdem auf euren Allerwertesten setzen und pauken, was das Zeug hält. Fünf Monate die Seele irgendwo im Nirgendwo baumeln lassen? Ein Traum, der leider nicht der Realität entspricht.

#5: Regelstudienzeit

Das Studium ganz locker in der Regelstudienzeit abschliessen? Ein Ding der Unmöglichkeit für viele Studis – dafür hätte man sich schliesslich schon im ersten Semester angucken müssen, was im zweiten Semester auf einen wartet. Das ist aber auch einer der Vorteile der Uni: Man lebt vor sich hin, niemand sitzt einem im Nacken und die nächsten 13 Semester werden genauso entspannt wie die ersten zwei.

#6: Geld

Wer hofft nicht darauf, dass die Eltern dafür Sorge tragen, dass die kommenden zehn Semester finanziell sorglos über die Bühne gehen? Sobald ihr jedoch ausgezogen seid und an jeder Ecke sparen müsst, merkt ihr erst, wie hart die Welt da draussen wirklich ist – willkommen in der Realität!

#7: Die grosse Liebe

Eine der Erwartungen, die sicherlich tausende Studienanfänger an ihr Studium haben: Die grosse Liebe auf dem Campus zu treffen. Auch das sieht in der Realität meist anders aus, denn die Kommilitonen aus dem Studiengang sind zwar geistig Gleichgesinnte, jedoch alles andere als sexuell ansprechend. Naja, vielleicht im Master…

 

Mit Material von studiblog.net