Oftmals stellen sich Studierende die Frage nach dem Sein und dem Nichtsein. Oder die Frage, ob der Geldbeutel uns oder wir den Geldbeutel beherrschen. Der Antwortmöglichkeiten gibt es viele, doch wie bekommen wir das verflixte Budget in den Griff?

Studieren ist teuer – so kontrollierst du dein Budget
Budgetkontrolle während des Studiums – so beherrschst du deinen Geldbeutel (Foto: © olly / Dollar Photo Club)

Während der Jugend war alles noch so einfach. Man kommt von der Schule nach Hause und die Eltern warten schon mit dem Essen. Rundum versorgt werden wir genau zweimal im Leben: als Kind und wenn wir so alt sind, dass wir einem haar- und zahnlosem Knirps wieder ähnlich sehen. Doch bevor wir uns darauf freuen können, heisst es Eigenständigkeit an den Tag zu legen. Das fängt im Studium so richtig an. Denn jetzt müssen Fahrkarten, Kleidung, Essen, Miete und all der Kram selbst bezahlt werden. Und dann sollen wir auch noch den Überblick übers Budget behalten.

Welche Kosten kommen im Studium auf uns zu?

Welches Budget man für das Studium braucht, hängt vor allem davon ab, ob man bei den Eltern wohnt oder in einer eigenen Wohnung bzw. WG. Grundlegend unterscheiden sich nur die Kosten für den Unterhalt einer Wohnung. Ansonsten zahlt ihr Studiengebühren, Verpflegung und die Fixkosten für Krankenkassenbeiträge, Steuern und Fahrtkosten – unabhängig davon, wo ihr euch während des Studiums niederlasst. Das läppert sich im Monat auf 910 bis 1.760 Franken. Wenn ihr euch jeden Tag ein Essen gönnt und mehr Kleidungsstücke habt als die meisten Warenhäuser, dann wird es wohl eher auf den höheren Betrag hinauslaufen. Wer auf das „Hotel Mama“ verzichtet, muss dann noch Miete, Wohnnebenkosten, Essen und Putzzeug einkalkulieren. Das kann am Monatsende dann schon mal satte 2.200 Franken kosten.

Wie stopfe ich das schwarze Loch?

Es kann sehr nützlich sein, wenn ihr einfach mal eine Weile Buch über die Ausgaben und das verfügbare Budget führt. Schreibt auf, was ihr monatlich an Lebensmittel-, Kleidungs- oder Ausgehkosten habt. Irgendwann pendelt sich ein Mittelwert ein, mit dem ihr dann arbeiten könnt. Ansonsten ist es keine schlechte Idee, sich einen Nebenjob zu suchen. Das kommt gut im Lebenslauf und schafft eine ungemeine finanzielle Entlastung. Wenn der Stundenplan das nicht zulässt, heisst es fleissig lernen und sich für ein Stipendium bewerben.

 

Mit Material von zeit.de