Hier kommen zehn überwältigende Netflix-Dokumentationen, die ihr auf gar keinen Fall verpassen solltet.

Schaust du noch TV, oder Netflixst du schon?
Diese zehn Netflix-Dokus dürft ihr nicht verpassen (Foto: © giovanni cardillo / Adobe Stock)

#1: The Propagande Game

Bei den meisten Dokus über Nordkorea hat man das Gefühl, dass die Regisseure etwas befangen an die ganze Sache rangegangen sind. „The Propaganda Game – Der nordkoreanische Traum“ ist jedoch ein Dokumentarfilm der versucht, Nordkorea und dessen Bewohner vorurteilsfrei darzustellen und ausserdem die dort herrschende aktuelle politische Situation kritisch und objektiv zu hinterfragen – absolut sehenswert, wie wir finden!

#2: Twinsters

Eine wirklich ergreifende Story bietet die Netflix-Doku „Twinsters“, in der sich eineiige Zwillinge, die bei ihrer Geburt getrennt wurden, über das Internet wiederfinden und ihre Vergangenheit gemeinsam aufarbeiten. Für alle Fans von echten Emotionen genau das Richtige!

#3: Blackfish

Wenn wir über Dokus sprechen, darf natürlich auch ein Tierfilm nicht fehlen: Gabriela Cowperthwaite hat mit „Blackfish“ einen Streifen geschaffen, der sich mit dem Schicksal Tilikums befasst – einem Schwertwal, der seit 1983 in Gefangenschaft lebt und am Tod von drei Menschen beteiligt war. Ergreifend, echt und absolut authentisch!

#4: West of Memphis

Die Regisseure Peter Jackson und Amy Berg dokumentieren in ihrem Film „West of Memphis“ den Fall der zu Unrecht verklagten Teenager, die 1993 unter dem Namen „West Memphis Three“ weltweit bekannt wurden. Spannender geht kaum – ein echtes Muss für alle Netflix-User!

#5: Cowspiracy: The Sustainability Secret

Der Dokumentarfilm „Cowspiracy“ behandelt den Einfluss der Viehwirtschaft auf die Umwelt und ist damit ein Must-see für all jene, die sich für Nachhaltigkeit interessieren. Kernaussage der Netflix-Produktion ist, dass die Fleischindustrie einen weitaus grösseren Einfluss auf klima- und umweltschädigende Treibhausgase hat, als bislang angenommen wurde. Beleuchtet werden in der Doku Standpunkte von wichtigen Umweltorganisationen wie beispielsweise Greenpeace.

#6: The Hunting Ground

Mit seiner Doku „The Hunting Ground“ löste Regisseur Kirby Dick eine breite öffentliche Debatte aus: Der Film thematisiert nämlich sexuelle Gewalt an US-amerikanischen Hochschulen auf der Basis von zwei Befragungen, die als nicht repräsentativ gelten. Auch wenn fragwürdig ist, wie viel an den Geschichten der Studentinnen dran ist – sexuelle Gewalt an Hochschulen ist nach wie vor ein Thema, das sich nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden darf.

#7: Hot Girls Wanted

In der Netflix-Doku „Hot Girls Wanted“ begleiten die Filmemacher fünf junge Damen in Florida, die in der Pornobranche ihren Lebensunterhalt verdienen. Was die Dokumentation vor allem revidiert, ist das Vorurteil, dass Pornodarstellerinnen grösstenteils aus einem zerrütteten Umfeld kommen. Der Film zeigt darüber hinaus auf, wie sich die Branche durch den technischen Fortschritt und insbesondere durch Social Media verändert hat.

#8: Fed up

Fettleibigkeit ist insbesondere in den USA ein grosses Thema – in ihrem Film „Fed up“ nimmt sich die Regisseurin Stephanie Soechtig herkömmliche Weisheiten über Gewichtsabnahme zur Brust und ergründet ein ziemlich schmutziges Geheimnis der US-amerikanischen Lebensmittelindustrie. Genug gespoilert, die Doku gibt es ebenfalls auf Netflix.

#9: Vito

Vito Russo ist zweifelsfrei eine Legende in der Film-Branche. Die Dokumentation „Vito“ beleuchtet sein Privatleben, seinen Aktivismus und Vorurteile gegenüber Homosexuellen. In dem Film kommen darüber hinaus sogar Weggefährten und Freunde zu Wort, die bei den bekanntesten Auftritten von Vito Russo an seiner Seite standen. Ziemlich sehenswert!

#10: Whore’s Glory

„Whore’s Glory“ ist einer der Dokumentarfilme, bei denen Welten aufeinanderprallen: Er beleuchtet unkommentiert den Alltag von Prostituierten in drei völlig unterschiedlichen Kulturkreisen – im buddhistischen Thailand, im katholischen Mexiko und im muslimischen Bangladesch. Für „Whore’s Glory“ bekam der Regisseur Michael Glawogger zwei Auszeichnungen: Den österreichischen Filmpreis sowie den Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen in Venedig 2011. Daumen hoch!

 

Mit Material von buzzfeed.com