Ob Barkeeper, Kellner, Verkäufer oder Messehostess: Nahezu jeder Student geht während seines Studiums einer Aushilfstätigkeit nach.

Was Nebenjobs während des Studiums wirklich bringen, lest ihr hier
Was euch ein Nebenjob während des Studiums wirklich bringt

Einer kürzlich erschienenen Studie des deutschen Personaldienstleisters univativ zufolge arbeiten in Deutschland mehr als ein Viertel aller Studenten zehn Stunden pro Woche und mehr, knapp vier Prozent sogar über 20 Stunden wöchentlich. In der Schweiz sieht das nicht anders aus: Für viele Studis sind Gelegenheitsjobs ein Mittel zum Zweck, das zum Lebensunterhalt beiträgt. Zwar macht sich der Nebenjob während des Studiums auch gut auf dem Lebenslauf, bei der Auswahl des Jobs spielt der spätere Karriereweg für viele keine nennenswerte Rolle. Es geht vielmehr darum, dass die Bezahlung stimmt – irgendwie müssen das Studium und das ganze Drumherum schliesslich bezahlt werden.

So finanziert sich der Grossteil der Schweizer Studis seine Uni-Zeit

Statistisch gesehen übernehmen nach wie vor die Eltern den Grossteil der Lebenshaltungskosten von Studis in der Schweiz. Nebenjobs haben sich über die Jahre an zweiter Stelle etabliert, Stipendien, BAföG und Co. machen mittlerweile nur noch einen Bruchteil aus. Warum dies der Fall ist, weiss Olaf Kempin, Geschäftsführer von univativ genau: Für die meisten Studenten sind Praxissemester, Praktika und Nebenjobs die beste Vorbereitung auf den bevorstehenden Jobeinstieg. Nur wenige Studis fühlen sich durch ihr Studium und die damit einhergehende akademische Wissensvermittlung gut auf den Beginn ihrer Karriere vorbereitet.

Wichtig für Studenten ist laut Psychologin Monika Sieverding, überhaupt einer Tätigkeit während des Studiums nachzugehen, um es später leichter zu haben. Über Praktika und Nebenjobs lernen junge Menschen die richtigen Leute kennen, sammeln erste Erfahrungen in der Berufswelt und stärken obendrein ihre sozialen Kompetenzen nachhaltig.

 

Mit Material von businessinsider.de