Kosmetik ohne synthetische Zusätze, Mineralöle und Konservierungsstoffe – Naturkosmetik steht derzeit hoch im Kurs. Hier kommen unsere besten Tipps für den Kauf von natürlicher Kosmetik.

Die besten Tipps für gute Naturkosmetik
Naturkosmetik – darauf sollte man achten (Foto: © denis_333 / Dollar Photo Club)

Neben Bio-Lebensmitteln gehört Naturkosmetik zu den grossen wirtschaftlichen Gewinnern der vergangenen Jahre. Allein im Jahr 2013 wuchs der Markt für natürliche Kosmetik um zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mittlerweile erwirtschaftet das Naturkosmetik-Segment sieben Prozent des gesamten Umsatzes der Beauty-Industrie. Kein Wunder, greift doch inzwischen jeder fünfte Haushalt bewusst zu grüner Kosmetik. Bleibt allerdings die Frage, worauf es beim Kauf von Naturkosmetik zu achten gilt. Für alle Cremchen-Liebhaber und Tiegel-Fetischisten mit dem gewissen Hang zur Natürlichkeit kommen hier unsere besten Tipps in puncto natürliche Kosmetik.

Tipp Nummer 1: „Inspiriert von der Natur“ ist nicht gleich Naturkosmetik

Nicht alle Anbieter vermeintlich natürlicher Kosmetik stellen auch tatsächlich Naturkosmetik her. Entsprechende Produkte werden im Handel beispielsweise mit Formulierungen wie „inspiriert von der Natur“ beworben. Diese Entwicklung bestätigt auch Julie Tyrell, EU-Beauftragte in Brüssel für das Naturkosmetik-Siegel NaTrue: „Viele Firmen wollen ein Stück vom Kuchen. Das Problem ist, dass es international keine einheitliche Definition für Naturkosmetik gibt. Viele Tuben und Tiegel mit einem Blümchen auf der Verpackung sind allenfalls naturnah, aber keine reine Natur- oder Bio-Kosmetik“, so die Expertin. Im Allgemeinen gilt: Diese Produkte entsprechen nicht den Kriterien seriöser Gütesiegel wie etwa Ecocert, NaTrue oder BDIH.

Unser Tipp: orientiert euch beim Kauf von (echter) Naturkosmetik stets an besagten Gütesiegeln. Entsprechende Kosmetikartikel findet ihr sowohl in gut sortierten Fachgeschäften als auch in Onlineshops wie beispielsweise Magando.

Tipp Nummer zwei: Auf Naturkosmetik setzen, die dem eigenen Alter entspricht

NaturkosmetikAnders als noch vor wenigen Jahrzehnten gibt es heutzutage Kosmetik für verschiedenste Altersklassen und Hauttypen. Denn jede Haut hat ganz spezielle Ansprüche. Umso wichtiger ist es, auf passende Naturkosmetik zu setzen. Pflanzliche Extrakte wie beispielsweise Rosenblüten, Granatapfel, Aprikosen oder Sanddornbeeren wehren zellschädigende freie Radikale ab, in dem sie ihre antioxidative Wirkung auf der Haut entfalten. Spezielle Naturkosmetik-Linien für die Haut ab 20, 30 oder 40 unterstützen die jeweiligen Eigenschaften der Haut.

Unser Tipp: Kauft Naturkosmetik entsprechend eures Alters. Viele Hersteller haben mittlerweile auch Kosmetiklinien speziell für junge Haut im Sortiment – und zwar für verschiedene Hauttypen.

Tipp Nummer drei: Auf vegane Naturkosmetik vertrauen

Sei es Dr. Hauschka, Weleda oder Annemarie Börlind – immer mehr Naturkosmetik-Hersteller setzen auf Produkte, die gänzlich auf den Einsatz von tierischen Inhaltsstoffen verzichten. Hierbei spielen insbesondere ethische Gründe eine tragende Rolle. Darüber hinaus stehen einige tierische Inhaltsstoffe auch im Verdacht, Allergien auszulösen. Aus diesen Gründen kommen aktuell immer mehr natürliche Kosmetikartikel ohne Bienenwachs, Honig oder Milchproteine aus. Vor dem Kauf von Naturkosmetik solltet ihr euch über eure eigene Einstellung im Klaren sein. Habe ich Allergien gegenüber bestimmten Inhaltsstoffen? Möchte ich nur Kosmetikartikel verwenden, die ohne den Einsatz tierischer Produkte auskommen?

Natürliche Kosmetik unterschiedlicher Marken findet ihr im Onlineshop Magando. Hier könnt ihr auch von einem attraktiven Rabatt profitieren.

Mit Material von brigitte.de