Sich vorzunehmen, nie wieder bei H&M, Primark und Co. shoppen zu gehen, ist leichter gesagt als getan. Die Alternativen sind nämlich einfach zu teuer. Wie ihr modisch up to date seid und trotzdem fair einkauft, lest ihr hier.

Wie ihr modisch up to date seid und dennoch Nachhaltigkeit fördert
Fashion und Nachhaltigkeit unter einen Hut bringen? Gar nicht so leicht, aber dennoch möglich! (Foto: © milanmarkovic78 / Dollar Photo Club)

Eigentlich wissen wir alle schon längst, dass wir Kleidung von Modehäusern wie H&M und Zara auf keinen Fall kaufen sollten, da die Näherinnen meist nur ein paar wenige Cents pro Stunde verdienen. Ständig lesen wir online Artikel von Bränden in Fabriken in Fernost oder schauen Reportagen über moderne Sklaverei – Nachhaltigkeit und faires Einkaufen? Fehlanzeige! Und dennoch bahnen wir uns eine Woche später erneut den Weg durch die gut besuchte City, schlendern auf der Suche nach dem 93. Oberteil durch H&M und unterstützen weiter die menschliche Ausbeutung in Ländern wie Indien, Kambodscha und Taiwan. Dabei geht es auch anders!

#1: Fair-Trade-Siegel geben Auskunft über Produktionsbedingungen

Parole Nummer eins: Achtet auf Siegel! Immer mehr Labels produzieren mittlerweile so, dass niemand mehr Opfer von Ausbeutung wird. Verschiedene Siegel geben euch eine Orientierungshilfe über Dinge wie Fair Trade, Nachhaltigkeit und Co.

#2: Secondhand liegt voll im Trend

Parole Nummer zwei: Kauft secondhand! Modische Klamotten aus zweiter Hand zu kaufen, ist schon lange nicht mehr verrufen, sondern liegt absolut im Trend. Besonders komfortabel: In Zeiten von Smartphone und Tablet müsst ihr euch dafür noch nicht mal mehr von der Couch bewegen – zahlreiche Apps leisten Shopping-Abhilfe.

#3: Macht euch die Klamotten selbst

Parole Nummer drei: Wenn euch die ersten beiden Möglichkeiten nicht zusagen oder ihr etwas ganz Bestimmtes haben möchtet, solltet ihr nähen lernen! So könnt ihr alles euren eigenen Vorstellungen anpassen, eurer Kreativität freien Lauf lassen und müsst euch nicht mehr in das Getümmel der Innenstadt stürzen. Merke: Euer erstes Stück muss nicht gleich ein bodenlanges Kleid mit Schlitz und Spitze sein. Jeder fängt mal klein an!

#4: Minimalismus: Weil Verzicht angesagter ist denn je

Habt ihr mal gezählt, wie viele Pullover und Hosen euren Kleiderschrank zieren? Und habt ihr dann darüber nachgedacht, wie viele Stücke ihr davon wirklich tragt? Bestimmt nicht alle! Parole Nummer vier: Verzicht ist die einfachste und günstigste Lösung – für alle Beteiligten.

 

Mit Material von zeitjung.de