Ihr liebt das Meer und sucht eine Herausforderung? Wie wäre es dann mit der Mini Transat? Getreu dem Motto Me, Myself an I geht es allein über den Atlantik. Einblicke in dieses Abenteuer gibt der Zürcher Simon Koster. Er absolvierte vor Kurzem die abenteuerliche Einhand-Regatta – bereits zum zweiten Mal.

Die Mini Transat ist Abenteuer pur und Simon Koster nimmt euch mit
Spannende Doku über das 7400km-Abenteuer von Simon Koster bei der Mini Transat (Screenshot via: srf.ch)

Der Zürcher Simon Koster hat in diesem Jahr zum zweiten Mal an der Mini Transat teilgenommen. Mehr als 70 Teilnehmer segelten in ihren etwa 6,50 Meter langen Slups allein über den Atlantik. Seit 1977 findet die Einhand-Transatlantiksegelregatta statt. In zwei Etappen geht es zuerst von Frankreich nach Lanzarote und dann über den Atlantik in die Karibik. Mehr als 7’400 Kilometer gilt es zurückzulegen. Je nach Wind dauert dieses Abenteuer etwa 20 bis 24 Tage.

Doku bietet spannende Einblicke in die Regatta

Für spannende Einblicke sorgen aufregende Fotos und Filmaufnahmen. Mit einer GoPro dokumentiert Koster die Regatta und daraus entstand eine vierteilige Dokumentation für den SRF mit dem Titel „Hart am Wind. Segeln am Limit – alleine über den Atlantik“.

Klar, dass ihr nicht einfach euch ein kleines Segelboot besorgen könnt und bei der nächsten Mini Transat einfach mitsegeln könnt. Eine bisschen Segel-Erfahrung solltet ihr mitbringen. Zusätzlich ist ein Qualifikationsparcours mit einer Länge von 1’000 Seemeilen zu absolvieren. Eine weitere Voraussetzung ist, dass man Klassen-Regatten mit einer Gesamtlänge von 1’000 Seemeilen nachweisen kann. Koster selbst benötigte für die reine Vorbereitung ganze zwei Jahre.

Übrigens: Allen Interessierten sei noch gesagt, dass Schlaf nur in Etappen und nur für 30 Minuten möglich ist. Dass sei laut Koster nämlich genau die Zeitspanne, die ein Frachter braucht, um vom Horizont bis zum Segelboot zu gelangen.

 

Mit Material von srf.ch