Dass Obst und Gemüse die Stimmung aufheitern, ist weitläufig bekannt. Hier kommen ein paar Food-Tipps, die zusätzlich Depressionen bekämpfen und die Konzentration nachhaltig steigern.

Das beste aus der Schweizer Küche: Essen gegen Depressionen und Co.
So geht Essen heute: Die besten Snacks gegen Depressionen und Stimmungsschwankungen (Screenshot via: Instagram)

Was wir essen, beeinflusst unsere Gesundheit – so viel ist klar. Eher weniger bekannt sind jedoch Snacks, Appetithäppchen oder komplette Menüs, die unsere gesamte Stimmung in wenigen Minuten aufheitern können. Ernährungsexperten aus der ganzen Welt haben einige Nährstoffe und Nahrungsmittel zusammengetragen, dank denen wir zukünftig unseren Gemütszustand gezielt verändern können. Here we go:

#1: Den Kopf frei kriegen

Die Chemie des menschlichen Gehirns ist nur dann im Einklang mit dem restlichen Organismus, wenn dem Körper ausreichend Zink und Eisen zugeführt werden. Zink findet sich insbesondere in Austern, Rindfleisch, Bohnen, Putenfleisch, Vollkorn und Spinat, während Eisen sich zusätzlich in Erbsen, Muscheln, Brokkoli und Trockenobst tummelt. Unterstützt wird die Aufnahme von Eisen durch Vitamin-C, körperlicher und seelischer Stress entziehen dem Körper derweil Zink. Übrigens sind Menschen, die unter Zinkmangel leiden, häufiger erkältet…

#2: Kaffee – my holy grail!

Eiweiss und Koffein sind die ultimativen Mittel gegen Müdigkeit. Eiweiss stoppt den müde machenden Effekt von Kohlenhydraten im Essen und Koffein blockiert die Müdigkeitssignale, die der Körper an das Gehirn weitergibt. Experten raten zu einem ersten und zweiten Frühstück, das aus komplexen Kohlenhydraten (Vollkornbrot, Haferbrei, Müsli und Co.) besteht. Ein leichter Snack zwischendurch bringt euch im Hinblick auf die Müdigkeit ebenfalls nach vorne.

#3: Magnesium

Für die Funktion von Muskeln und Nerven ist Magnesium absolut unentbehrlich, denn es unterstützt das Immunsystem bei der Bildung von Antikörpern und begünstigt den Aufbau von Eiweiss, Sehnen und Knochen. Nüsse, Bohnen und Bananen sind die Magnesium-Lieferanten schlechthin. Aber Obacht: zu viel Eiweiss kann die Aufnahme von Magnesium behindern.

#4: Vitamine für einen ausgewogenen Schlaf

Komplexe Kohlenhydrate aus Körnern und Obst machen müde und helfen euch damit, zu entspannen und abzuschalten. Wer gut schlafen möchte, verzichtet besser auf fettreiche Zusätze im Essen sowie auf Eiweissquellen – ein Glas Wein tun dann sein Übriges…

#5: Aufheiterndes Essen

Die Vitamine B6 und B12 sowie Folsäure und Koffein sind an der Synthese verschiedener Hirnchemikalien beteiligt. Vitaminmangel kann unter anderem dazu führen, dass die Nervenbahnen nachhaltig geschädigt werden – wird dieser ausgeglichen, soll sich Glück und Optimismus einstellen. Folsäure nehmt ihr am leichtesten durch Spargel, Spinat, Petersilie, Kohl, Eier, Milch und Nüsse zu euch, die B-Vitamine gibt es zu genüge in Hühner- und Schweinefleisch sowie in Getreideprodukten und Kartoffeln.

 

Mit Material von menshealth.de