Das Internet vergisst nicht.

… Überlege gut, was du ins Netz stellst. Das Internet vergisst nicht.

Du bist fleissig. Du bist clever. Du bist jung. Du bist teamfähig. Du bist keine Ameise, aber immerhin. Bist du fit, um in die Bewerbungsmanege einzusteigen? Bei uns gibt’s regelmässig Nahrhaftes in Sachen Job für dich.

Aus der Reihe „Bitte-Nicht-Tun-Aber-Das-Weißt-Du-Ja“:

  • Das Sommerferienbild von dir mit dem Tequilaschlauch im Mund ist es nicht wert, dass du dir damit den Berufsweg vermasselst. Und: Es ist peinlich. Mach’s weg.
  • Same, same gilt für unüberlegte Halbschlaukommentare, Stammtischpolitisierereien, Vorwürfe an Vorgesetzte/Freunde, schlüpfrige-Slash-rassistische Rohrkrepierer und all das andere Niederschubladige.

Aus der Reihe „Bitte-Tun“:

  • Man kann’s nur wiederholen: Achte auf deine ganz persönlichen Privatsphäre-Einstellungen in den sozialen Netzwerken, die du nutzt. Dein Facebook-Profil sollte so eingestellt sein, dass nur bestätigte Kontakte deine Einträge und Bilder sehen können.
  • Achte auch auf aktuelle Kontaktdaten im Netz. Wenn du deine persönlichen Kontaktangaben lieber nicht im ganzen Internet wiederfinden möchtest, wählst du deine Einstellungen bei Xing und Co. So, dass sie nicht einsehbar sind.
  • Nutze sie, die Business-Netzwerke (LinkedIn, Xing usw.), da kannst du gratis und franko eine gute Falle machen: Zeig deine Kompetenzen und vernetze dich.
  • Yep, du darfst. Du SOLLST sogar: Google dich regelmäßig selbst oder nutze einen Dienst wie Google Alert, um neue Einträge zu und mit deinem Namen zu überwachen. Es ist nicht peinlich.
  • Veröffentliche aktiv Inhalte zu den Themen, mit denen du in der Öffentlichkeit in Verbindung gebracht werden möchtest und möglichst gut rüberkommst.
  • Lösche deine Profile in den sozialen Netzwerken, die du nicht (mehr) aktiv nutzt. Wenn du dich selber in gespensterhaften alten Netzwerken vergisst, läufst du Gefahr, dass du – weil du die ganze Plattform vergessen hast – nicht mitbekommst, wie blöd/peinlich/leer/schräg sie geworden ist und wirst mit ihr in Verbindung gebracht. Wahrscheinlich mit einem veralteten Profilfoto, das dir heute die Nackenhaare aufstellt.
  • Beobachte (falls du sie hast) deine Namensvetter im Netz. Wenn der besoffene Typ im Muskelshirt auf dem Ballermann-Foto gar nicht DU ist, dann tust du gut daran, dich in deinem gesamten Auftritt von Herrn Peino zu distanzieren. Es darf keine Verwechslungsgefahr bestehen.
  • Achtung bei der Nutzung von Apps, übrigens: Bei manchen gewährst du denen fast automatisch umfassenden Datenzugriff. Das Häklein bei den AGBs ist viel zu schnell schnell gesetzt. Lies das Kleingedruckte durch und mach ihnen nicht den Gefallen.

Ist doch schon mal was… Jetzt kann die Suche losgehen.

von Meret Boxler für TOASTED.