Unglaublich, aber wahr: Costa Rica hat in Sachen Umwelt etwas geschafft, wovon Industrienationen aktuell nur träumen können.

Während wir Pokémon Go spielen, rettet Costa Rica den Planeten
Costa Rica gewinnt erneuerbare Energien vorzugsweise durch Wasser – und tut dem Planeten so etwas Gutes (Foto: © Armando Maynez / flickr - CC BY 2.0)

Wäre Costa Rica ein Kind, das zur Schule geht, hätte es eine besonders tolle Geschichte darüber zu erzählen, was es in den Ferien so getrieben hat: Der zentralamerikanische Staat hat es tatsächlich geschafft, 76 Tage lang nur mit erneuerbaren Energien zu existieren. Laut des Costa Rica Electricity Institute (ICE) hat die Bevölkerung vom 17. Juni bis zum 31. August dieses Jahres auf fossile Brennstoffe verzichtet und fast ausschliesslich von Wasserkraftwerken gelebt – WOW!

Costa Rica: Hier wird wirklich Wert auf die Umwelt gelegt

Während der 76 Tage hat Wasserkraft 80 Prozent des Energiebedarfes abgedeckt, 12 Prozent fielen auf geothermale Energie und 7 Prozent auf Windenergie. Solarenergie wurde insgesamt nur 0,01 Prozent gebraucht, was nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, wie oft es in Costa Rica regnet. Was viele nicht wissen: Für den kleinen Staat ist dies noch lange keine Spitzenleistung, hat er doch bereits im vergangenen Jahr weit mehr Tage ohne fossile Brennstoffe überstehen können. 2015 hat Costa Rica das Unfassbare geschafft, indem es 99 Prozent des Energiebedarfes durch erneuerbare Stoffe gewonnen hat.

Natürlich ist Costa Rica ein verhältnismässig kleines Land, das nicht so viel Energie gewinnen muss wie beispielsweise die USA. Und ja, Costa Rica hat auch Tonnen von Wasser, die zur Energiegewinnung genutzt werden können. Dennoch finden wir diese Leistung mehr als beachtlich, bedenkt man, wie viel Aufwand hinter solch gross angelegten Projekten steckt. Weiter so!

 

Mit Material von upworthy.com