Lernen, lernen und nochmals lernen – das Studentenleben ist nicht immer leicht. Zum Glück gibt es das sogenannte Brainfood, mit dem sich Studenten ihre Klausurphase erleichtern.

Brainfood für eine höhere Leistungsfähigkeit
Studentenfutter ist hilfreiches Studentenfutter - Brainfood eben - und erleichtert die Klausurphase (Foto: © MaxWo / Dollar Photo Club)

Das Essverhalten während einer Lern- oder Klausurphase verhält sich komplett anders als in Zeiten, in denen wir nur zur Vorlesung und anschliessend wieder zurück ins Bett gehen. Einige Studenten können in stressigen Zeiten gar nichts zu sich nehmen, wieder andere sind nach der Klausurphase erst mal damit beschäftigt, die in drei Wochen angefutterten fünf Kilo so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Welches Brainfood euch wirklich nach vorne bringt, lest ihr im Folgenden.

Nonplusultra Brainfood: Kohlenhydrate en masse

Besonders wichtig für ein leistungsfähiges Gehirn sind laut der Ernährungsberaterin und Brainfood-Expertin Helena Kistler-Elmer so viele Kohlenhydrate wie nur möglich. Die nötige Energie beziehe das Gehirn primär aus Kohlenhydraten, die es schnell verwerten kann. Wenn keine Kohlenhydrate vorhanden seien, müsse der Körper auf Reserven von Fett und Eiweissen zurückgreifen, die er nicht annähernd so schnell verwerten kann. Bei besonders intensiven Denkleistungen wie beispielsweise Klausuren verbrauche das Gehirn tatsächlich so viel Energie, dass es bei einem Mangel an Kohlenhydraten zu einem absoluten Leistungstief kommen könne.

Besonders wichtig: Drei Mahlzeiten am Tag

Ist einmal nichts vorhanden, das Kohlenhydrate enthält, liefern Kistler-Elmer zufolge auch Süssigkeiten die nötige Energie – wenn auch nur kurzfristig. Besonders als Brainfood geeignet seien komplexe Kohlenhydratquellen wie Getreide, Bananen oder Trockenfrüchte. In Kombination mit Nüssen ergebe sich so eine optimale Basis für intensivere und anspruchsvollere Denkprozesse. Die Ernährungsberaterin rät ausserdem dazu, während einer Lernphase idealerweise drei bis vier Mahlzeiten täglich zu sich zu nehmen. Und nicht vergessen: Nur wer auch ausreichend Wasser, Schorlen oder ungesüsste Tees trinkt, kann dem Unistress dauerhaft die Stirn bieten.

Mit Material von campus.nzz.ch