Dass die Schweizer sich öfters mal krankschreiben lassen, ist ein offenes Geheimnis. Warum das manchmal gar nicht so verkehrt ist, lest ihr hier.

Deshalb solltet ihr einfach mal blaumachen
Blaumachen: Warum es sich lohnt, einfach mal der Arbeit fernzubleiben (Foto: © Jacob Lund / Adobe Stock)

Unseren Chef und unsere Kollegen geht es eigentlich gar nichts an, welche Krankheit uns gerade quält – haben wir vom Arzt eine Krankschreibung bekommen, kann uns sowieso niemand was. Ob wirklich krank oder nicht, Fakt ist, dass wir alle mal eine Auszeit von unserem stressigen Alltag brauchen. Ein bisschen geklauter Urlaub, über den wir uns heute nicht minder freuen als noch während unserer Schulzeit. Für all jene, denen ihr Gewissen in puncto Blaumachen im Wege steht, haben wir zehn sehr überzeugende Argumente, warum es sich lohnt, einfach mal zu schwänzen:

#1: Schnäppchen en masse

Nach Feierabend wollt ihr euch eine gepflegte Shopping-Tour gönnen, weil gerade überall Sale ist? Pustekuchen, denn der Laden deines Vertrauens ist voller Menschen, die dir bei deiner Schnäppchenjagd ernsthaft im Weg stehen. Nutzt ihr hingegen den Montagvormittag für eure Einkäufe, sieht das schon ganz anders aus – Blaumachen kann so schön sein …

#2: Die WG gehört euch

In einer WG hat man wirklich selten die komplette Bude nur für sich. Was würde man nicht alles machen, wenn man einen Tag lang die Wohnung für sich alleine hätte? The Stage is yours, denn nun könnt ihr endlich alle eure Fantasien ausleben! Ob nackt durch die Küche laufen oder 90er-Jahre-Hits durch die Bude brüllen – alles ist erlaubt!

#3: It’s Brunch-Time

Rührei mit Tomaten, Bacon, Paprika, danach noch ein paar Pancakes und ein Obstsalat ist auch noch drin – und geschlemmt wird natürlich vor der Glotze! Wer morgens arbeiten muss, kann ein solch dekadentes Frühstück sicher nicht einrichten. Also: Her mit der Krankmeldung, her mit der Völlerei!

#4: Achterbahnfahrten ohne Zeitdruck

Ihr freut euch seit Wochen auf den Wochenendausflug in den Freizeitpark und auf wilde Achterbahnfahrten? Wie wäre es, das Ganze auf einen Tag unter der Woche zu legen? Dann müsst ihr nicht jedes Mal 45 Minuten Schlange stehen, bevor euch eine dreiminütige Sause auf der Achterbahn gewährt wird. Blaumachen kann einfach spitze sein!

#5: Internet für Anfänger

Während des Blaumachens könntet ihr eurer Oma endlich einen Gefallen tun, den sie euch ewig danken wird: Erklärt ihr dieses aufregende und mysteriöse World Wide Web! Damit rutscht ihr nicht nur ein paar Stufen auf der Enkel-Beliebtheitsskala hoch, sondern sichert euch auch euer nächstes Urlaubsgeld. Eine gute Tat am Tag und direkt lebt es sich entspannter!

#6: Stau? Come on!

Nach Feierabend bei 35 Grad an den 30 Kilometer entfernten See düsen? Schlechte Idee, ihr werdet dank der Rushhour sicherlich erst im Dunklen ankommen. Ganz anders sieht das am Montagmorgen aus: In nicht mal 20 Minuten habt ihr euer Ziel erreicht und zusätzlich gehört die Liegefläche am See ganz allein euch.

#7: Auch die Fische beim Angeln sind dein

Euch plagt bei der Chillerei am See ein plötzliches Hungergefühl? Ab zum Angelstand, Konkurrenz am See gibt es nämlich ebenfalls nicht – jetzt kommt es einzig und allein auf eure Fähigkeiten an!

#8: Die Wakeboard-Anlage gehört dir

Wenn wir schon beim Thema See sind, darf auch das Wakeboarding nicht fehlen. Während sich am Wochenende die See-Besucher um einen heiss begehrten Ride auf dem Wakeboard reissen, könnt ihr ganz entspannt eure Ründchen drehen. Das Gute daran: Niemand sieht euch zu und ihr könnt euch völlig ungeniert ausprobieren!

#9: Erstellt eure endlose Spotify-Playlist

Eine eigene Spotify-Playlist zu erstellen, kostet unfassbar viel Zeit. Vor allem dann, wenn ihr auf der Suche nach irgendwelchen Untergrund-Indie-Künstlern seid. Gönnt euch eine Auszeit und ran an den Laptop: Eure Freunde und Spotify-Follower werden euch dafür lieben!

#10: Bahnen schwimmen

Sport tut dem Körper gut und Schwimmen ist super für die Gesundheit. Blöd nur, dass es im Hallenbad immer stickig ist und ihr das Geschrei der Kids sogar unter Wasser hören könnt. Hoch lebe das Freibad, in dem unter der Woche so gut wie nichts los ist. Selbst bei schlechtem Wetter könnt ihr ganz entspannt ein paar Bahnen ziehen – das Wasser ist bei schlechtem Wetter hier übrigens sehr viel wärmer!

 

Mit Material von zeitjung.de