Warum es total nervt, dass wir uns immer alle Hintertürchen offenhalten.

Auf eine Brangelina-Beziehung warten? Selbst die ist nicht perfekt.
Für eine tolle Beziehung brauchst du keinen Brad Pitt. (Screenshot via: Instagram)

Jeder kennt so jemandem in seinem Freundes- oder Bekanntenkreis – oder erwischt sich vielleicht selbst dabei einer dieser schrecklichen Rosinenpicker zu sein. Frühstück mit der BFF am Sonntagmorgen? Vielleicht als Erstoption. Allerdings nicht, wenn Samstagnacht doch noch die illegale Techno-Party steigt, auf der wir unbedingt präsent sein müssen. Dann wird der Freundin kurzerhand bei WhatsApp abgesagt.

Lieber einen Brad Pitt als einen No-Name?

Nach demselben Prinzip warten wir beständig auf den hübscheren Tinder-Superlike, auf den attraktiveren Nachtclub-Flirt oder den besseren Partner für eine Beziehung. Für einige, die nun schon lange auf den vermeintlich Besseren warten, könnte sich allerdings ein Blick ins direkte Umfeld lohnen: Vielleicht gibt es schon jemanden, der sich ernsthaft für uns interessiert, für uns da ist, gut zu uns ist. Aber finden wir das nicht langweilig? Sollte es nicht besser jemand sein, der uns absolut flasht, zu dem wir aufschauen, den wir allen zeigen wollen, bei dem auch die Hard Facts stimmen und der uns vergöttert? Mit geringer Wahrscheinlichkeit: vielleicht. Schon mal in Erwägung gezogen, dass unsere Erwartungen zu hoch sind und es diesen zurechtgestutzten Super-Ken für unsere Wunschbeziehung gar nicht gibt?

Worauf warten wir eigentlich?

Deswegen kommt für alle Ego-Idioten unter uns hier der erhobene Zeigefinger: Wir sollten nicht immer auf etwas Besseres warten. Denn am Ende sind wir es selbst, die für unser Glück verantwortlich sind. Letztendlich tut uns ein Frühstücksplausch mit der besten Freundin viel besser als eine Partynacht, an die wir uns eh nicht erinnern werden. Und für eine gute Beziehung ist Vertrauen tausendmal wichtiger als Hotness & Coolness. Oder wie heisst es so schön: Wer sich immer alle Türen offenhält, verbringt sein Leben am Ende auf dem Flur.

 

Mit Material von zeitjung.de