Sätze wie Ich mach das morgen sind laut einer neuen Studie vielleicht schon bald passé. Wie wir endlich unseren Allerwertesten hochkriegen, lest ihr hier.  

Vertagungen waren gestern – auf Wiedersehen Prokrastination
Bye-Bye Prokrastination – endlich kein Vertagen mehr (Foto via Post Memes / Flickr CC BY 2.0)

Die sogenannte Aufschieberitis ist eine der Krankheiten, unter der nahezu jeder Student einmal in seiner Uni-Karriere leidet. Anstatt sich hinzusetzen und den Text für das nächste Seminar zu lesen, macht der Student von heute lieber andere Sachen – Bad putzen, Online-Shopping, Eis essen. Ist ja auch alles wirklich viel interessanter. Forscher der Universität in Michigan haben jetzt jedoch einen Trick herausgefunden, der der Prokrastination vielleicht endgültig in den Hintern treten und sie vertreiben könnte.

Prokrastination war gestern: Einfach das Gehirn überlisten 

Der Trick ist ziemlich schnell erklärt: Um uninteressante Dinge schneller in Angriff zu nehmen, müsse die Metrik der Zeit geändert werden. Heisst so viel wie, die Zeit einfach in kleineren Zeiteinheiten betrachten, sodass Aufgaben schneller angegangen werden. 3’600 Sekunden klingen nämlich um einiges dringender als 60 Minuten und 60 Minuten klingen dringender als eine Stunde. Dieses Heilmittel zur Prokrastination beruht auf einem simplen psychologischen Trick: Je kleiner die Angabe einer Zeiteinheit ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Dinge zügig erledigt werden. Aus Jahren werden schliesslich Monate, aus Monaten werden Tage, aus Tagen wertvolle Stunden, aus Stunden drängende Minuten, aus Minuten eilige Sekunden. Die lästige Aufschieberitis-Krankheit kann also geheilt werden, in dem wir unser Gehirn einfach ein bisschen überlisten.

Mit Material von zeitjung.de